Apfel und Beeren - Superfood für deinen Hund - Teil 1


Superfoods kennen inzwischen viele von uns. Das Modewort findet nun auch in der Hundeernährung zunehmend an Interesse. Unsere mehrteilige Blog-Serie zum Thema Superfood beantwortet eure Fragen rund um dieses spannende Thema.
In diesem Blogbeitrag beantworten wir unter anderem die Fragen, was Superfood eigentlich ist und ob es tatsächlich so SUPER ist. Außerdem stelle ich euch 2 wahre Superfoods vor.
 


Die Ernährung deines Hundes ist mindestens genauso wichtig wie deine eigene. Rund um das Thema Ernährung gehen die Meinungen jedoch sehr auseinander. In diesem Beitrag möchte ich das Thema Superfood näher hinterfragen.

Zunächst sollte die Frage geklärt werden- Was bedeutet Superfood und welche Lebensmittel zählen dazu? Superfood ist seit einigen Jahren ein häufig verwendetes Modewort mit dem Gesundheit und Schönheit assoziiert werden. Außerdem werden eine Reihe von verschiedenen Lebensmitteln damit in Verbindung gebracht, die eines ganz bestimmt gemeinsam haben. Sie tun uns gut.

Was ist dran, am Wirbel um Superfoods?

Der Begriff Superfood ist hauptsächlich ein Marketingbegriff, der sich durch eine Vielzahl unterschiedlicher Definitionen erklären lässt. Die Grundidee von Superfood ist: Lebensmittel, deren Ursprung pflanzlicher Natur ist, die natürlich, nicht industriell hergestellt und zu einem großen Teil unverarbeitet sind. Sie sind frei von Zusatzstoffen und Farbstoffen.

Gemeinsam ist alle Superfoods

  • eine hohe Nährstoffdichte
  • ein hoher Ballaststoffanteil
  • sie sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien.

Beispiele für bekannte Superfoods sind:

  • Goji Beeren, Acai Beeren, Kokosnuss, Chia Samen und Matcha
  • Rote Rüben, Brennessel, Beeren, Äpfel, Birnen

Unsere heimischen Superfoods wachsen optimal im gemäßigten Klima Mitteleuropas und es sind keine langen Transportwege notwendig, um die leckeren Früchte zu genießen. Die vollständige Ausreifung der Früchte sorgt für eine optimale Aroma- und Inhaltsstoffoptimierung. Auch ist der Kauf heimischer Produkte (nicht nur Superfoods) gut für unsere Umwelt.

Superfood für Hunde? - OH JA!

Lebensmittel mit vielen Nährstoffen, sind sowohl für Mensch als auch für unsere Hunde sehr wichtig. Einige Superfoods, jedoch nicht alle Superfoods wirken sich positiv auf den Hundeorganismus und dessen Gesundheit ausRichtig verabreicht, können verschiedene Superfoods auch Heilungsprozesse unterstützen.

!Wichtig! - Wenn du Superfoods Hunden füttern möchtest ist auf die richtige Auswahl und Vorbereitung der Superfoods zu achten!

BEEREN – Schwarzbeeren, Blaubeeren, Brombeeren, Himbeeren.

Egal welche Sorte, die heimischen Beeren sind wahre Vitamin- und Mineralstoffbomben. Sie enthalten eine Reihe von sekundären Pflanzenstoffen, die eine antioxidative Wirkung haben. Bedeutet, Beeren schützen unsere Zellen. Unter anderem können diese Stoffe dazu beitragen einer Krebsentstehung vorzubeugen. Verantwortlich dafür, sind unter anderem die Anthozyane, die in erhöhter Menge vor allem unter der Schale enthalten sind.

  • Himbeeren schmecken nicht nur unglaublich lecker, sie sind zudem reich an Eisen und unterstützen den Organismus bei der Blutbildung- und reinigung. Auch Brombeeren haben solch eine Wirkung.
  • Preiselbeeren sind sehr sauere Beeren, daher schmecken sie vielleicht nicht jedem Hund. Preiselbeeren sind verdauungsfördernd und unterstützen das Herz-Kreislaufsystem. Außerdem wirken die Beeren gegen Bakterien und Pilze wirken.

Hinweis: Die Beste Wirkung haben Beeren, wenn sie vor der Gabe zerdrückt werden, dadurch werden die Zellwände aufgebrochen und der Organismus hat einen direkten Zugang zu Vitaminen und Mineralstoffen.

APFEL- der Klassiker

Ein weiteres Superfood ist der Apfel. Der Apfel ist reich an Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen. Das Obst ist nicht nur für den Menschen gesund, richtig zubereitet kann auch der Hund davon profitieren.

  • Die antioxidativ wirkenden sekundären Pflanzenstoffe sind vor allem unter der Schale des Apfels wieder zu finden. Darum lass bei der Zubereitung die Schale ruhig drauf- der Apfel sollte allerdings dann gut abgewaschen werden.
  • Die enthaltenen Ballaststoffe werden im Verdauungstrakt des Hundes nicht/kaum verdaut. Die festen Zellwände können vom Darm nicht gespalten werden und werden unverwertet ausgeschieden. Sie werden teilweise im Darm zu kurzkettigen Fettsäuren abgebaut und dienen den guten Bakterien im Darm als eine gute Energiequelle, damit wird die Darmflora natürlich unterstützt. 
  • Ballaststoffe fördern die Darmtätigkeit und unterstützen bei Verstopfung. 
  • Kochen und Zerkleinern, öffnet die starren Zellstrukturen und der Apfel wird dem Verdauungstrakt teilweise zugänglich gemacht.

Mein Fazit

Lebensmittel die als Superfoods bezeichnet werden, können einen positiven Einfluss auf die Gesundheit deines Hundes haben.

Wichtig ist allerdings, dass die Produkte richtig zubereitet werden und in passender Menge verabreicht werden

Heimische Produkte sind definitiv den exotischen Verwandten vorzuziehen.

Habt ihr Fragen an mich? Oder möchtet ihr Informationen zu diesem Thema, schreibt uns eine E-Mail (info@pro-doghop.com) oder schmökert weiter auf unsere Website www.pro-dogshop.com und www.pro-village.com.


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